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Warum Trauringe aus Gelbold?

Gold oder „ghel“ das indogermanische Wort für glänzend/gelb ist von Natur aus ein eher weiches Material. Durch die Zugabe von Kupfer und Silber, in gleichen Anteilen, entstehen die bekannten Gelbgoldlegierungen.

Kein anderes Material steht so sehr für den Ehe wie Gelbgold. Ein Ring aus Gelbgold fällt direkt als Ehering auf. Gelbgold zeichnet sich durch die Eigenschaften, wie  Langlebigkeit und Belastbarkeit aus. Seit Jahrunderten ist  Gelbgold ein sehr beliebtes Material für Trauringe oder Schmuckstücke.

Die bekanntesten Gelbgoldlegierungen sind  585/-, 750/- sowie 917/-. Die genannten Werte stehen für den jeweiligen Feingoldgehalt des späteren Schmuckstückes oder Trauringes.

Je höher der Gelbgoldgehalt desto intensiver erstrahlt die warme Farbe des Eheringes. Auch das Gewicht erhöht sich mit dem Feingoldanteil. Die dadurch entstehende Habtik macht aus jedem Ring einen Handschmeichler. Die verbreitete Annahme das höherwertige Trauringe weicher sind und daher schlechtere Trageeingenschaften inne haben, kann durch modere Fertigungsverfahren weitgehend kompensiert werden.


Ursprung des Irdischen Goldes

Das auf der Erde vorkommende Gold entstand bei einer Kernkollaps-Supernova eines Vorgängers unserer Sonne. Dabei wurde die Energie der Vorgängersonne durch Kernfusion zum heutigen bekannten Gold umgewandelt. Da die Erde in Ihren Anfängen noch keine feste Kruste hatte, wanderte das flüssige Gold in den Erdkern. Heutzutage wird daher nur Gold gefunden was sich beim Erstarrungsprozess der Erdkruste in dieser absetzte oder durch vulkanische Aktivität ans Tageslicht transportiert wird.


Wo kommt unser Gold heutzutage her?

Die Größte Goldmine der Welt ist die Grasberg-Mine in Indonesien mit einer Fördermenge von 2.025.000 Feinunzen Gold (2010). Die Vorkommen von Gold sind allerdings über die ganze Welt verstreut. Die größten Fördernationen waren in 2010 die Volksrepublik China, Australien, die USA, Russland und Südafrika mit insgesamt 46,4 Prozent der Gesamtfördermenge an Gold. Die in Deutschland geförderte Menge ist im Verhältnis vernachlässigbar klein. Die förderfähigen Reserven an Golderzen wurden im Jahr 2011 auf weltweit 51.000 Tonnen geschätzt. Laut Prognosen halten diese Reserven bis zum Jahr 2030. Bevor alternative Fördermethoden eingesetzt werden müssen. Als größte verfügbare Goldreserve wird dabei das Salzwasser der Ozeane gehandelt. Im Jahr 2015 wurden mit insgesamt 3114 Tonnen Gold das bislang größte Volumen (Wert von 127 Milliarden US Dollar) gefördert. Im Vergleich waren es in 2011 ca. 2700 Tonnen.