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Warum Trauringe aus Weißgold?

Weißgold ist heutzutage ein sehr beliebtes Material. Durch seine  helle silbrige Farbe wirken Trauringe aus Weißgold an der Hand auffallend elegant. Ringe aus Weißgold  lassen sich sehr gut zusammen mit Trendschmuck tragen. In einer einfarbigen Kombination mit Silber oder Platin ebenso gut wie zusammen mit anderen Farbtönen wie Gelbgold oder Rotgold.

Das gewisse etwas erhält ein Ring aus Weißgold durch die Veredelung mit einem Diamanten. Dieser kommt in einem Ring aus Weißgold besonders gut zur Geltung, denn die helle silbrige Farbe lässt den eingefassten Diamanten noch brillianter strahlen. Ein besonderer Hingucker ist die sogenannte Spannfassung. In dieser wird ein Diamant im Brilliant- oder Prinzessschliff nur von den Seiten der Ringschiene gehalten. Das einfallende Licht in den Stein kann so komplett relektiert werden wodurch der Diamant traumhaft funkelt.

Zu den gängisten Legierungen für Trauringe, Eheringe oder Partnerringe gehören die 585/- und 750/- Varianten. Beide Legierungen zeichnen gute Trageeigenschaften sowie ein hohe Beständigkeit aus. 


Weißgold oder doch Graugold?
Die Rhodinierung macht den Unterschied!

Weißgold ist ein Material, das es so in der Natur nicht gibt. Es entsteht aus einer Legierung von Feingold und anderen Nebenmetallen.

Früher verwendete man Nickel als zusätzlichen Bestandteil. Durch die Legierung mit Nickel erhielt das enstandene Schmuckstück einen hellen silbrigen Farbton. Wegen der beim Tragen von Trauringen, Eheringen, Verlobungsringen oder Schmuck hervorgerufenen allergischen Reaktionen wurde Mitte der 90er Jahre Nickel als Bestandteil in Schmucklegierungen verboten. Um den Begriff  "Weißgold" zu erhalten, wurden weitere Legierungen entwickelt. Die verbreiteteste und etablierteste Variante ist dabei die Graugoldlegierung. Graugold  besteht aus Feingold und Palladium. Doch nicht jede Graugoldlegierung ist gleich der anderen. Der Palladiumanteil ist entscheidend und wichtig. Dieser sollte höher als 12 % des Gesamtanteiles sein. Ist dieser es nicht, haben die späteren Trauringe einen leicht goldenen Schein. Graugold ist die Basis des uns geläufigen Weißgoldes. Der Unterschied liegt in der Rhodinierung. Als Rhodinierung bezeichet man eine galvanische Beschichtung eines Materials mit Rhodium. Rhodium ist ein Platin - Nebenmetall mit einer schönen hell silbrigen Farbe. Dies bedeutet, dass die meisten heute zu kaufenden Weißgoldschmuckstücke beschichtetes Graugold sind. Dies ist auch vollkommen legitim da es die zum heutigen Zeitpunkt beste Variante ist ein hell silbrig anmutendes Schmuckstück zu kreieren. Für den Trauring oder Ehering ist dies jedoch nicht optimal, da die vorhandene Beschichtung sich im täglichen Gebrauch abträgt. Dies führt zu einer unerwünschten Farbänderung welche durch ein Aufarbeiten, der Trauringe, kompensiert werden kann.

Ist eine Farbänderung des hellen silbrigen Farbtones nicht erwünscht muss zum Platin gegriffen werden.